Unternehmen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: Globaler Wettbewerb, steigende Kosten und technologische Umbrüche setzen sie unter Druck. Um im internationalen Vergleich wieder an Boden zu gewinnen, ist eine Stärkung der Innovationskraft unverzichtbar. Doch wie gelingt das? Ein zentraler Hebel liegt in der gezielten Nutzung von Fördermitteln – und die Daten belegen: Geförderte und innovative Unternehmen sind erfolgreicher als andere.
Innovationen bringen Erfolg
Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass Innovation ein zentraler Erfolgsfaktor ist. So betont die Expertenkommission Forschung und Innovation zum Beispiel, dass Innovationen wesentlich für Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung, Wertschöpfung und Produktivität von Unternehmen sind. (EFI)
Auch andere Studien zeigen eindeutig: Unternehmen, die in Innovation investieren, erzielen höhere Umsatzrenditen und wachsen nachhaltiger. Laut einer Untersuchung der Bertelsmann Stiftung und IW Consult sind innovationsaktive Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher und tragen überproportional zum Beschäftigungswachstum bei.
Auch KfW Research kommt zu klaren Ergebnissen: Unternehmen mit erfolgreich abgeschlossenen Innovationsvorhaben erzielten innerhalb von zwei Jahren ein Umsatzwachstum von 24,2 Prozent – rund ein Drittel mehr als vergleichbare Unternehmen ohne Innovationen. Die Beschäftigung stieg bei innovativen Unternehmen um 9,1 Prozent und damit fast doppelt so stark wie bei nicht innovativen Unternehmen. (KfW).
Kurz gesagt: Innovationen zahlen sich aus. Für geförderte Innovationen und Investitionen gilt das umso mehr.