Wenn ich mit Geschäftsführern über Liquidität spreche, landen wir meistens sehr schnell bei den Klassikern: Der Vertrieb muss mehr ranklotzen, das Mahnwesen muss die Zügel anziehen, vielleicht muss die Banklinie erweitert werden. Das ist alles richtig, greift aber oft zu kurz.
In meiner Praxis als externer CFO sehe ich immer wieder das gleiche Phänomen: Die Schlacht um die Zahlungsfähigkeit wird oft schon geschlagen, bevor die erste Rechnung überhaupt geschrieben ist. Während wir vorne um Aufträge kämpfen, blutet das Unternehmen hinten leise aus – und zwar im Lager und im Einkauf.