Fachwissen für den Mittelstand
Der VBU Blog
Lernen Sie unsere Experten und Autoren kennen. Fachwissen für den Mittelstand.
Wenn ich mit Geschäftsführern über Liquidität spreche, landen wir meistens sehr schnell bei den Klassikern: Der Vertrieb muss mehr ranklotzen, das Mahnwesen muss die Zügel anziehen, vielleicht muss die Banklinie erweitert werden. Das ist alles richtig, greift aber oft zu kurz.
In meiner Praxis als externer CFO sehe ich immer wieder das gleiche Phänomen: Die Schlacht um die Zahlungsfähigkeit wird oft schon geschlagen, bevor die erste Rechnung überhaupt geschrieben ist. Während wir vorne um Aufträge kämpfen, blutet das Unternehmen hinten leise aus – und zwar im Lager und im Einkauf.
Warum Nachfolger Führung nicht erben können
Viele Unternehmer und Unternehmerinnen bereiten ihre Nachfolge sorgfältig vor. Verträge werden geprüft, Zahlen analysiert, Steuerfragen geklärt. Auf dem Papier ist alles geregelt. Und doch scheitert manche Nachfolge nicht an der Struktur, sondern an dem Moment, in dem der neue Unternehmer oder die neue Unternehmerin tatsächlich führen muss.
Viele Unternehmen stehen vor derselben Herausforderung: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Innovationen in verschiedenen Bereichen gefunden und umgesetzt werden – doch die Innovations-Ideen bleiben häufig vage, zufällig oder zu stark technologiegetrieben. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Erfolgreiche Innovationen entstehen dort, wo konkrete Probleme realer Stakeholder gelöst werden. Genau hier setzt das von mir entwickelte winFORS-Modell an.
Das winFORS-Modell – kurz eingeordnet
Die Welt befindet sich 2026 in einem geopolitischen Umbruch mit wachender Blockbildung, Handelskonflikten und technologischen Umwälzungen; für Deutschland und Europa heißt das: Resilienz, Reformen und strategische Diversifikation sind jetzt entscheidend.
SANDRA KLINKENBERG • Beratende Betriebswirtin, selbstständig unabhängige UnternehmensBeraterin kann Unternehmen konkret bei Risikoanalyse, Szenarioplanung und Umsetzungsbegleitung unterstützen.
Hast du dich schon einmal gefragt, wie dein Unternehmen weniger tun – und dabei mehr erreichen – kann? Genau das ist der Kern von Lean-Thinking, einer Denkweise, die nicht nur Prozesse optimiert, sondern auch die Haltung in deinem Team verändert. Heute möchte ich dir zeigen, was Lean-Thinking bedeutet und wie du es für dein Unternehmen nutzen kannst.
Was ist Lean-Thinking?
In der Beratungspraxis begegnet uns ein Vorurteil besonders hartnäckig: Inklusion sei ein „Kostentreiber“ oder ein „soziales Projekt“, das man sich erst leisten können muss, wenn die Zahlen stimmen. Gerade im Mittelstand wird Barrierefreiheit oft mit teuren Umbaumaßnahmen gleichgesetzt. Die ACHPD Beratung räumt mit diesem Mythos auf.
Der Vater sagt: "Mach es, wie du denkst." Die Tochter hört: "Enttäusch mich nicht." Zwischen dem, was gesagt wird und dem, was ankommt, liegt eine ganze Welt unausgesprochener Emotionen. Und genau hier entscheidet sich, ob eine Nachfolge gelingt - oder in stillen Konflikten erstickt.
43% der deutschen Familienunternehmen stehen in den nächsten drei Jahren vor einer Übergabe. 42% haben keinen internen Nachfolger in Sicht.
Nächster Teil unserer Reihe:Talentjagd & Teambindung – Die Kunst des Mitarbeitermanagements
Im letzten Newsletter haben wir uns mit der Bedeutung strukturierter Mitarbeiterdialoge beschäftigt – und warum echtes Entwickeln nur gelingt, wenn Führungskräfte im regelmäßigen Austausch mit ihren Mitarbeitenden sind.
Kontakt
Verbund beratender Unternehmer e.V.
Adenauerallee 12-14
53113 Bonn
Telefon: +49 228 966985-19
E-Mail: vorstand@vbu-berater.de