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Mit dem winFORS-Modell systematisch zu Innovationen

Silberhorn_Innovation-Forderung

Viele Unternehmen stehen vor derselben Herausforderung: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Innovationen in verschiedenen Bereichen gefunden und umgesetzt werden – doch die Innovations-Ideen bleiben häufig vage, zufällig oder zu stark technologiegetrieben. In der Praxis zeigt sich immer wieder: Erfolgreiche Innovationen entstehen dort, wo konkrete Probleme realer Stakeholder gelöst werden. Genau hier setzt das von mir entwickelte winFORS-Modell an. 

Das winFORS-Modell – kurz eingeordnet

 

Das winFORS-Modell ist ein dreidimensionales Wert- und Innovationsmodell, das aus vier modellbildenden Faktoren und deren Beziehungen zueinander besteht. Je nach Betrachtungsrichtung rückt jeweils ein Faktor in den Mittelpunkt, während die anderen als Struktur- und Bewertungsdimensionen dienen.

Im Ausgangsmodell stehen die Stakeholder im Zentrum. Diese Perspektive eignet sich besonders gut für eine systematische, bedarfsorientierte Innovationsentwicklung. 

Der entscheidende Vorteil: Das Modell zwingt nicht zur Ideensuche – sondern zur Problemsuche.

Warum Stakeholder-Pains ein exzellenter Innovationsmotor sind

Innovation scheitert selten an Methoden – sondern an der falschen Fragestellung.
Statt zu fragen „Welche Innovation könnten wir machen?“ fragt das winFORS-Modell:

  • Wer ist der relevante Stakeholder?
  • In welchem Kontext agiert er?
  • Welche Pains, Reibungen, Ineffizienzen oder Frustrationen erlebt er?
  • Welche dieser Pains sind relevant, lösbar und wirtschaftlich interessant?

Durch eine tiefe Untergliederung der Stakeholder lassen sich Innovationsfelder sehr präzise definieren.

Vier Schritte zur Generierung von Innovationsprojekten

1. Stakeholder strukturieren

Bei der Strukturierung der Stakeholder kommt es darauf an, möglichst tief zu strukturieren. Stakeholder werden nicht pauschal (z.B. Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, Beeinflusser) betrachtet, sondern differenziert. Es kommt darauf an, so tief zu gehen, dass man auf die Aufgabenebene und Interessensgebiete der jeweiligen Stakeholder stößt, um die sogenannten „pains“ der jeweiligen Zielgruppe zu entdecken. 

2. Pains identifizieren

Zunächst ein Beispiel aus der Praxis: Ein befreundetes Unternehmen hat sich das Segment junger Frauen mit Kindern als potenzielle Mitarbeitende vorgenommen mit dem Ziel, hier mehr brachliegendes Fachkräftepotenzial zu aktivieren. Als hauptsächliche „pain“ war die mangelnde Versorgungssicherheit der Kinder identifiziert worden. Die Einrichtung eines Betriebskindergartens war eine innovative Problemlösung, die das Unternehmen bei dieser Zielgruppe sehr attraktiv gemacht hat.  

Geeignete Instrumente zur Identifizierung von pains sind bei Mitarbeitenden unter anderem:

  • strukturierte Mitarbeiterbefragungen
  • moderierte Workshops
  • Gemba Walks / Arbeitsplatzbeobachtungen
  • qualitative Interviews

Typische identifizierte Pains könnten sein:

  • unnötige Wege und Suchzeiten
  • ergonomisch ungünstige Arbeitsabläufe
  • Medienbrüche (Papier / IT)
  • fehlende Transparenz bei Störungen
  • Zeitdruck durch schlecht abgestimmte Prozesse

Wichtig:
Alle Pains werden zunächst gesammelt – ohne Bewertung.

Silberhorn Grafik2

3. Pains priorisieren

Im nächsten Schritt erfolgt eine strukturierte Bewertung, z. B. entlang zweier Achsen:

  • Abgeschätzter Umsetzungsaufwand (technisch, organisatorisch, finanziell)
  • Erfolgschancen / Nutzenpotenzial (Produktivität, Qualität, Zufriedenheit)

Das Ergebnis ist eine klare Priorisierung, die Innovationsarbeit fokussiert und entpolitisiert.

4. Lösungsansätze entwickeln

Erst jetzt geht es darum, konkrete Lösungsansätze zu entwickeln. Dabei können Innovationsmethoden zum Einsatz kommen, wie z.B. 

  • TRIZ, um technische oder organisatorische Widersprüche aufzulösen
  • Design Thinking, um nutzerzentrierte Lösungsräume zu entwickeln
  • Blue-Ocean-Ansätze, um bestehende Denkgrenzen bewusst zu verlassen

Der entscheidende Punkt:

Die Methode wird durch den Pain ausgewählt – nicht umgekehrt.

Warum das winFORS-Modell Unternehmen besonders hilft

Das Modell bietet drei zentrale Vorteile:

  1. Fokus statt Ideenchaos
    Innovation wird zielgerichtet und steuerbar.
  2. Anschlussfähigkeit für Organisationen
    Das Vorgehen ist für Fachbereiche, Führungskräfte und Mitarbeiter gleichermaßen verständlich.
  3. Skalierbarkeit
    Das Modell funktioniert für einzelne Prozesse ebenso wie für strategische Innovationsprogramme.

Das winFORS-Modell zeigt, dass Innovation kein kreativer Zufall sein muss.
Wer konsequent von Stakeholdern und deren konkreten Pains ausgeht, erhält klar definierte Innovationsaufgaben, eine objektive Priorisierung und eine deutlich höhere Erfolgswahrscheinlichkeit. Innovation wird damit einfacher, strukturierter und wirksamer.

Bei der Umsetzung an Fördermittel denken

Bei der Projektumsetzung sollte man auch an die Nutzung von Fördermitteln denken. Die Bearbeitung von Fördermitteln kann komplex und zeitaufwändig sein. Deshalb bietet unser Kompetenzteam Fördermittel die Unterstützung durch Experten verschiedener Förderbereiche an. So lassen sich Ihre Erfolgschancen erhöhen und Ihre eigenen Aufwendungen für die Beantragung von Fördergeldern reduzieren.  

Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf, damit Sie eine erste kostenlose Einschätzung der Förderpotenziale für Ihre Innovations- und Investitionsprojekte erhalten. Ich freue mich auf Ihre Anfrage. 


Kontakt:
Robert Silberhorn
Wirtschafts- und Innovationsförderung Robert Silberhorn
Telefon: +49 171 728 4058
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 



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