Der VBU Blog

Lernen Sie unsere Experten und Autoren kennen. Fachwissen für den Mittelstand.
Dirk Müller

Industrie 4.0 im Reich der Mitte

China steht in der Breite erst am Anfang von dem, was die Umsetzung von Industrie 4.0 & „Smart Factory“ bedeutet. Doch schon mehr als jedes zweite chinesische Industrieunternehmen hat das Themenfeld "Industrie 4.0 und die intelligente Fabrik" auf der Agenda (Staufen Studie).

Wirtschaft am Wendepunkt - "adapt or die"

Nach Ansicht von He Chuanqi (Director of the Centre for Modernization Research, Chinese Academy of Social Science) ist die Transformation der chinesischen Wirtschaft im Hinblick auf industrielle Zukunftstechnologien „alternativlos“. Es geht für China gewissermaßen um alles oder nichts. Nur wenn es China gelingt, eine globale Führungsrolle im Bereich neuer Technologie-entwicklungen einzunehmen, können die Innovationen und Patente der neuen industriellen Revolution hervorgebracht werden, um ein nachhaltiges Fortschreiben des "Chinesischen Wirtschaftswunders“ zu schaffen. Gelingt es China hingegen nicht, auf dem Feld der Zukunftstechnologien weiter voranzukommen, läuft man Gefahr, zwischen die Mühlsteine der etablierten Industrienationen einerseits und kostengünstigeren Industriestandorten (insbesondere an der Peripherie Chinas) andererseits zu geraten.

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Dirk Müller

Spotlight: B2B Marketing in China

>Made in Germany<< Das ist in China noch immer ein schlagkräftiges Verkaufsargument. Allerdings kommen zunehmend anspruchsvollere Produkte „Made in China“ auf den dortigen B2B Markt. Die Wettbewerbssituation hat sich in fast allen Bereichen spürbar verschärft.

>>Made in Germany<< alleine wird zukünftig kein ausreichendes Verkaufsargument mehr darstellen. Nur mit einer schlüssigen Chinamarketing-Strategie wird man auf einem Markt in „Transformation“ bestehen können.

B2B Marketing in China:
Made in Germany vs Made in China

Traditionell haben deutsche Unternehmen in China einen Wettbewerbsvorteil insbesondere dann, wenn ihre Produkte für technologieintensive Segmente in der Wertschöpfungskette weit oben stehen. Das, was aus Deutschland kommt, muss im Gegensatz zu einem lokalen Produkt nicht kritisch hinterfragt werden. Die meisten chinesischen Kunden verbinden „Made in Germany" nach wie vor mit gleichbleibender Hochwertigkeit, Zuverlässigkeit, Präzision und höchstem technologischem Standard.

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Dirk Müller

Fünfjahresplan: Unternehmen blicken nach Beijing - China ist Planwirtschaft

Es ist wieder soweit. Chinas 13. Fünfjahresplan (2016 – 2020) tritt in Kraft. Obgleich in (weiten) Teilen nach marktwirtschaftlichen Gesetzen organisiert, legt die politische Führung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ihre Ziele bis heute in Fünfjahresplänen fest. Der Plan gibt vor, welche Industriezweige, Sektoren und Branchen in den kommenden fünf Jahren und darüber hinaus im Mittelpunkt der Entwicklung Chinas stehen werden.

Chinas Fünfjahresplan tritt in Kraft

Wer seine Sozialisation zur Zeiten des Ost-West-Konfliktes durchlebt hat, für den ist die Assoziation ziemlich klar: Der Begriff Planwirtschaft gilt als Synonym für das offenkundige Versagen des Staates, seine Wirtschaft effizient zu organisieren und ein ausreichendes Angebot zu generieren.

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Ralf Hasford

4.0 ... Aber was heißt das eigentlich?

4.0 ... Selbstorganisation in Produktion und Dienstleistung

IoT und CPS – Risiken und Chancen im Mittelstand 4.0

4.0 = smart, vernetzt, autonom
Selbstbestimmt auf Grundlage von Echtzeitdaten und Algorithmen

Bei dem Ausspruch Vier - Null fragen wahre Fans: Gegen wen haben wir gespielt? Doch es ist kein Spiel, sondern die Skala „selbstbestimmter und sich selbst organisierender Arbeit“. Sie bestimmen, welche Stufe Ihr Unternehmen erreichen wird, die vierte ist zur Zeit die höchstmögliche.
Die Aufgabe ist es jetzt, die Transformation möglichst vieler Bereichen zu realisieren. Denn nur wenn Produktion und Dienstleistung weiterhin in Deutschland geschehen können, behalten wir unsere gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Grundlagen.

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Ralf Hasford

Mittelstand 4.0 … auf dem Weg zur vernetzten Wertschöpfung

Digitale Geschäftsmodelle im Mittelstand

Drei mit der Digitalisierung in Verbindung stehende Fragen stellen sich heute dem Mittelstand:

  1. Was kann in Ihrer Wertschöpfungskette digitalisiert werden?
  2. Welche Produkte und Services werden durch Digitalisierung zukunftsfähig?
  3. Welche digitalen Geschäftsmodelle bieten Ihren Kunden mehr Service, Nutzen und Sicherheit?

Mittelstand digital – Top-Thema in 2016:

Produktionskosten senken und Individualität steigern

Warum im Deutschen Mittelstand digitale Geschäftsmodelle gefragt sind? Um im Markt der weltweit vergleichbaren Angebote als Anbieter zu bestehen. Denn Geschäftsmodelle bilden die Basis für Aufbau, Ausbau oder Umgestaltung eines Unternehmens. Die Strukturen von Kommunikation, Einkauf, Wertschöpfung, Vertrieb Logistik und Leistungserringung richten sich an ihnen aus.

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Ralf Hasford

Digitalisierung im Mittelstand – ein Dauerbrenner

Digitalisierung – was bedeutet das für Sie?

Kommentar zur Mittelstand 4.0 Studie des IFM

Das Thema Digitalisierung und darauf aufbauende Geschäftsmodelle begleiten mich seit 2014. Für mich als Berater bedeutet es, viele Stunden mit Weiterbildung und in Diskussionen zu verbringen, denn Industrie 4.0 Technologien lassen sich nicht einfach auf den Mittelstand anwenden. Die Voraussetzungen und Kulturen unterscheiden sich deutlich voneinander. Nun liegt eine Studie zum Thema vor: „Bedeutung der Digitalisierung im Mittelstand“ (IfM-Materialien Nr. 244). Lesen Sie hier meine persönliche kommentierte Zusammenfassung, VBU Partner, Ralf Hasford.
Digitales Geschäftsmodell 2017

 Erfolgreich in digitalen Zeiten

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Katharina Daniels

Unternehmensübergabe in Familienunternehmen

Unternehmensübergabe in Familienunternehmen

Höchste Relevanz angesichts der Generationenwende

Rund 135.000 Familienunternehmen brauchen bis 2018 (gerechnet seit 2014) einen neuen Chef; nur 12 Prozent schaffen die Weitergabe des Unternehmens bis in die dritte Generation, sogar nur ein Prozent bis in die fünfte Generation hinein. Klappt es nicht in der Familie, heißt es einen externen Kandidaten für die Unternehmensübergabe zu finden: „Warum so viele Betriebe keinen Nachfolger finden“ betitelt die FAZ ihren Beitrag zum dringlichen Problem.

Steuerliche und rechtliche Fallstricke, so die FAZ, seien Teil des Problems gescheiterter Nachfolgeregelungen. Von hoher Relevanz sind laut FAZ auch die Faktoren Fachwissen, Emotion und Kommunikation: Zu oft versäumten die Unternehmenslenker die Einbeziehung spezialisierter Fachleute in den Prozess und nicht selten sei das Thema emotional und von einer defizitären Kommunikation mit und zwischen den Beteiligten beherrscht.

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Dirk Müller

Internationalisierung: China verstehen!?

 „Die glorreiche Vergangenheit fordert die Gegenwart für eine erfolgreiche Zukunft heraus“
Dèng Xiǎopíng

Wer China wirklich verstehen will, der sollte seinen Blick für eine andere „Kultur des Denkens“ jenseits der üblichen Wirtschaftskennzahlen schärfen.

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Katharina Daniels

Wie steht’s um die Unternehmernachfolge?

Unternehmernachfolge: VBU Partner im Interview

„Es ist eins der großen Wirtschaftsthemen unserer Zeit“ stellt Bernd Friedrich fest, auf Unternehmernachfolge spezialisierter Unternehmensberater. Im Interview mit dem Online Fachmagazin European Business Network pointiert Friedrich die wichtigsten Herausforderungen. Sein Kollege Georg W. Moeller, verleiht in einem weiteren Interview mit dem „Golfmagazin“ dem Thema noch einen zusätzlichen Akzent: Wie können Unternehmer auch nach der Übergabe ihr Leben die nächsten 25 bis 30 Jahre sinnvoll gestalten?

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Katharina Daniels

Unternehmenswebsite: Der Faktor Emotion

Katharina Daniels, PR-Beraterin Kommunikation Print und Online

Die Unternehmenswebsite im Mix der Informationskanäle

Sie ist heute Standard: die Unternehmenswebsite. Geht es um mehr als um die kleine Kneipe für die Leute vom Kiez, ist die Findbarkeit des Unternehmens im Internet unerlässlich. Eine Website so zu gestalten, dass sie den Zwecken des Unternehmens wirklich dient, aber  stellt sich oft als herausfordernder dar als gedacht. Die kommunikative Aufstellung des Unternehmens in den Weiten des Webs birgt wesentlich mehr Facetten als die bloße Darstellung des Unternehmensprofils.

Nehmen wir einmal diesen exemplarischen Fall: Eine Rechtsanwaltskanzlei hat sich entschieden: „Wir gehen endlich ans Netz“. Es wird ein Webdesigner gesucht und gefunden, der das Äußere der Seite gestaltet und die Seite programmiert. Um den inhaltlichen Aufbau und die Texte kümmern sich die zwei geschäftsführenden Gesellschafter selbst, „schließlich sind Schriftsätze unser täglich Brot“. Als die Seite fertig ist, signalisiert das Webdesign Frische und Modernität – aber welche Textbotschaft wird ausgesendet?

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