Der VBU Blog

Lernen Sie unsere Experten und Autoren kennen. Fachwissen für den Mittelstand.
Erhard Jersch

Mitarbeiterentwicklung als Innovationsstrategie (2): Das Leitbild

Ethik als Unternehmensvision ist ein starker Wert

„Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“: 1980 führte der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt (1918 - 2015) diesen verbalen Hieb im Rahmen einer Bundestagsdebatte gegen Willy Brandt und dessen politische Ideen. In den vergangenen 20 Jahren habe ich diesen Spruch mindestens einmal jährlich von einem Geschäftsführer oder Vorstand zu hören bekommen. Meist mit einem Lachen in den Augen. Dabei ist die Unternehmensvision ein wichtiger Schlüssel für den Unternehmenserfolg.

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BREXIT im Mittelstand Dirk Müller

Megatrends & Brexit: Lassen Sie sich überraschen

Megatrends & Brexit

„Überall geht ein früheres Ahnen dem späteren Wissen voraus“ schrieb der Forscher und Universalist Alexander von Humboldt. Heute liest sich das so: Die „großen Trends“ (Mega-Trends) sind - so beschreibt es das Zukunftsinstitut (1) - die „Tiefenströmungen des Wandels“, die sich durch eine rückschlagresistente Entfaltung auszeichnen.

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International Dirk Müller

Megatrends und Mittelstand

Das Schlagwort Megatrends und die Bedürfnisse kleinerer KMUs scheinen auf den ersten Blick nicht so recht zusammenzupassen. Zu mächtig kommen die großen Zukunft- und Trendreports der globalen Konzerne, Banken und Beratungshäuser daher; die Metabegriffe der bekannten Zukunftsforschungsinstitute tun ein Übriges. Die Semantik der großen Worte scheint diffus, zu viel lässt sich darunter subsumieren.  

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International Dirk Müller

Strategiekultur chinesischer Unternehmen – eine erste Annäherung mit Sunzi

China war 2017 nicht nur Deutschlands wichtigster Handelspartner, chinesische Unternehmen agieren ihrerseits immer erfolgreicher am Weltmarkt und treten als Käufer deutscher Unternehmen in "Schlüsselindustrien" in Erscheinung. Dass sich viele mit der neuen Rolle Chinas im globalen Wettbewerb und im Bereich der Unternehmensübernahmen und -kooperationen noch schwertun, manifestiert sich häufig in einem westlich-europäisch geprägten Chinabild.

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International Dirk Müller

Standortwahl in China: Der Internationale Industriepark Changxing

Die Wahl eines Auslandsstandortes, insbesondere am chinesischen Markt ist speziell für mittelständische Unternehmen mit weitreichenden, langfristig wirkenden Konsequenzen verbunden und darf nicht unterschätzt werden. Mit der Suche nach einem geeigneten Standort in China, sollte daher so früh wie möglich begonnen, die Chancen und Risiken, Vor- und Nachteile sorgfältig analysiert, geprüft und gegeneinander abgewogen werden.

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Gäste — Standort-China
Sehr interessanter Beitrag! Eine Standortanalyse ist unumgänglich und sollte immer, aber gerade im Ausland genauestens durchgeführ... Weiterlesen
Montag, 31. Mai 2021 11:36
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Erhard Jersch

Mitarbeiterentwicklung als Innovationsstrategie (1)

Professionelle Mitarbeiterentwicklung: Auch eine Innovation

Heute der Beginn einer mehrteiligen Reihe zur Thematik "Mitarbeiterentwicklung als Innovationsstrategie". Veränderung ist immer. Auch ein sehr traditionsgebundenes Unternehmen durchläuft Veränderungsprozesse. Ob die Veränderung überhaupt gelingt, in jedem Fall aber, wie gut sie verläuft - das hängt in entscheidendem Maße von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ab, von ihrer Bereitschaft, die Veränderung mitzugehen und sie im Idealfall auch mitzugestalten.

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Bernd Rothäuser

Elementarschäden: Betrachtung zur Versicherungstechnik

© Pixabay

Am 14.07.2021 ging für viele Menschen in NRW und Rheinland-Pfalz „die Welt“  unter. Das Tief „Bernd“ brachte Niederschlagsmengen von bis zu 200 ltr. / qm. Selbst kleine Bäche sind massiv über die Ufer getreten; Keller wurden überflutet, Häuser massiv beschädigt und sogar weggerissen. Zudem wurden Straßen und Brücken zerstört. Die Infrastruktur vieler Orte in Rheinland Pfalz ist nicht mehr existent. Und: Viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlage. Der Gesamtverband für das Deutsche Versicherungswesen (GDV) geht von einem Schaden in Höhe von rd. € 4-5 Mrd. aus. (Stand 21.07.2021)

 

Versicherung unter dem Blickpunkt der Priorisierung

Macht  man sich über Versicherungsschutz generell Gedanken, so kommt man unweigerlich auf eine priorisierende Betrachtung (abgesehen von der Pflichtversicherung, etwa der KFZ Haftpflicht).

Verträge werden in vielen Lehrbüchern folgendermaßen aufgegliedert:

  • Als zwingend betrachtete Verträge haben erste Priorität
  • Zweite Priorität haben solche Verträge, die man haben sollte 
  • Verträge, die das eigene Risikobewussten abbilden, haben Prioritätsstufe 3. 

Auf die Verträge in Prioritätsstufe 2 und 3 geht der Autor im Weiteren nicht näher ein.

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Fördermittel Robert Silberhorn

Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 1

Auf Fördermittel verzichten?

Würden Sie als mittelständischer Unternehmer einfach so auf 150.000 Euro oder mehr verzichten? Nein? Auf keinen Fall? Es klingt unglaublich. Aber viele, meist kleinere, Unternehmen tun genau das: Sie verzichten auf staatliche Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Bei einer Befragung mittelständischer Unternehmen hatten weniger als ein Viertel der Befragten Fördermittel genutzt.

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Copyright

© Silberhorn, Robert

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Robert Silberhorn

Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 9: Wie Sie zusätzliche Fördergelder einwerben

Viele Unternehmen freuen sich, wenn ein Förderprojekt abgeschlossen und die letzte Auszahlung der Fördergelder eingegangen ist. Gut so? Nicht ganz. Denn meist sind weitere Aktivitäten erforderlich, damit das Projekt zum Erfolg wird. Und auch hier können wieder neue Förderprogramme wertvolle Unterstützung leisten. Das Gros der Unternehmen unterlässt es jedoch, nach weiteren Fördermöglichkeiten zu suchen und so die Finanzierung auch anschließender Aktivitäten zu optimieren. 

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Corona im Mittelstand Thomas Koppenhagen

Corona-Krise: Auslöser für eine Marktbereinigung

Zu Beginn der Corona-Krise wurden Unternehmer interviewt, die sich über den Lock-Down und die damit verbundenen finanziellen Folgen beklagten. Sie befürchten eine baldige Insolvenz ihres Unternehmens, wenn der Staat keine Unterstützung leistet. Sicherlich wird bei einem Andauern der Krise eine nicht geringe Anzahl von Unternehmen insolvenzreif. Aber ist dieser Schritt nicht längst überfällig? Durch die gute Geschäftslage der vergangenen Jahre wurden viele Unternehmer selbstzufrieden. Eine Optimierung des Betriebs wurde unterlassen, die Schaffung von Reserven für Krisenzeiten ist unterblieben bzw. erfolgte nur unzureichend. Nutzen Sie spätestens jetzt die staatlichen Förderungen zur Beratung

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Thomas Koppenhagen

Auslandsexpansion - 10 Fehler, die garantiert in die Katastrophe führen

Für immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen ergibt sich die Notwendigkeit außerhalb von Deutschland zu expandieren. Nur: Häufig haben kleine und mittelständische Unternehmen keine oder unzureichende personelle Ressourcen, um eine Auslandsexpansion gefahrlos durchzuführen. Was können Sie tun?

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Thomas Koppenhagen

Cash is King – Ohne Liquiditätsplanung in die Insolvenz

Der Ausspruch "Cash is King" ist dem einen oder anderen bestimmt schon einmal begegnet. Natürlich wissen wir alle, dass ohne ausreichende liquide Mittel in einem Unternehmen "nichts läuft“. Aber haben wir Konsequenzen daraus gezogen? Nein - die meisten machen weiter wie bisher. Frei nach dem Kölschen Motto: 'Et hätt noch emmer joot jejange' (auf Hochdeutsch: Es ist noch immer gut gegangen). Für die Steuerung eines Unternehmens ist dies allerdings eine mehr als risikoreiche Strategie. Es geht aber auch anders.

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Thomas Koppenhagen

Zweitbank - Wer braucht denn sowas?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie groß unser Vertrauen in die Hausbank ist. Ein Großteil der mittelständischen Unternehmen vertraut weiterhin im Wesentlichen einer Bank - nämlich „Ihrer Hausbank“. Teilweise ist zwar eine zweite Bank im Unternehmen engagiert, über diese Bank wird aber nur ein Bruchteil des Geschäfts abgewickelt. Ob diese im Ernstfall einspringen wird? Eher nicht! Dabei gibt es ein halbes Dutzend Gründe, warum Sie Ihren Bankenkreis erweitern sollten.

1. Wechsel des zuständigen Sachbearbeiters
Sie haben jahrelang vertrauensvoll mit dem Sachbearbeiter ihrer Bank zusammengearbeitet. Plötzlich ist dieser nicht mehr da. Die neue Frau / der neue Mann hat bei Ihnen anrufen und um einen Termin gebeten. Nach diesem Gespräch merken Sie, die Chemie zwischen Ihnen stimmt nicht. Sie merken, dass Ihre Unternehmensstrategie nicht richtig verstanden wird. Die nachfolgende Ratingbeurteilung fällt trotz im Wesentlichen gleicher Zahlen schlechter aus.

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BREXIT im Mittelstand Thomas Koppenhagen

BREXIT – What will change?

Noch wissen wir nicht, ob die Politik – und dies ist in erster Linie die britische – einen harten oder weichen Exit anstrebt. Egal wie die Abstimmungen ausgehen, letztendlich werden sowohl die Briten als auch die Europäer dabei verlieren. Bis zum 30.3.2019 muss die Entscheidung gefallen sein. Nimmt das Parlament des Vereinigten Königreiches die ausgehandelte BREXIT-Vereinbarung mit der EU an, kommt es zum sogenannten „weichen BREXIT“. Man kann dies nur hoffen, denn ein „harter BREXIT“ wird nach übereinstimmender Meinung vieler Experten in einer Katastrophe insbesondere für das Vereinigte Königreich enden.

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Corona im Mittelstand Thomas Koppenhagen

Corona-Krise: Einfluss auf den Unternehmenswert?

Die Fußballfans unter Ihnen haben es in den vergangenen Tagen aus der regionalen und überregionalen Presse entnommen: Der Transferwert für Fußballprofis ist in Abhängigkeit vom Alter um 10 bis 15 % gesunken. Für die Vereine bzw. deren angegliederte Unternehmen ein herber Schlag. Wesentliche Teile der Aktiva verlieren „über Nacht“ um bis zu 15 % an Wert. Da stellt sich die Frage: Welchen Einfluss hat die Corona-Krise auf die Transaktion von Unternehmensanteilen? Müssen Unternehmer, die ihr Unternehmen aus Altersgründen verkaufen möchten, ebenso mit Abschlägen rechnen? Wie hoch werden diese sein?

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Gäste — Firmenfreund
Auf jeden Fall ein harter Schlag, wenn man sich jetzt an die Nachfolgeregelung machen möchte. Die Unternehmen sind oft viel wenige... Weiterlesen
Donnerstag, 28. Mai 2020 21:26
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Fördermittel Michael F Böhne

Finanzplanung gehört zum Unternehmen wie Wasser zum Leben

Die Finanzplanung ist entscheidender Bestandteil der gesamten Unternehmensstrategie

Nicht nur bei der Gründung eines Unternehmens, sondern auch in dem weiteren Bestehen ist eine ordentliche Finanzplanung wesentlich für Aktionen der Zukunft. Das Gabler Lexikon definiert die Finanzplanung als „ Prozess der zielgerichteten, d.h. an definierten Liquiditäts-, Rentabilitäts- und Risikozielen ausgerichteten Gestaltung zukünftiger Finanzentscheidungen.“ 

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Gäste — Lisa Weber
Toller Beitrag! Gerade erst über Google gefunden.
Mittwoch, 24. April 2019 16:42
Michael F Böhne
Freut mich das der Blog Ihnen gefällt.
Mittwoch, 24. April 2019 18:19
Gäste — Amy
Zuerst war ich ein wenig skeptisch, aber nachdem ich deine Artikel gelesen habe, muss ich sagen, dass dein Blog wirklich ein Vergn... Weiterlesen
Freitag, 10. Januar 2020 16:28
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Unternehmernachfolge Georg W. Moeller

Unternehmernachfolge: Jungunternehmer dringend gesucht!

Nicht genug, dass die 50iger Jahrgänge der Unternehmer sich schwer tun, ihre Unternehmernachfolge beizeiten zum Wohle ihrer selbst und des Unternehmens zu arrangieren. Der schmerzvolle Prozess des Loslassens von Macht, Erfolg, Entscheidungsfreude und Gestaltungswillen ist oft der Grund, eine rechtzeitige Generationennachfolge zu verzögern. Ausgebremst von dieser unternehmerischen Pflicht wird der Seniorunternehmer zusätzlich von zunehmend leergefegten Märkten bezüglich jungen, talentierten Nachfolgepotenzials. Warum?

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Gäste — Alfry Z.
Interessanter Artikel zum Thema Nachfolgeregelung, der wirklich alle Aspekte dieses schwierigen Themas aufzeigt. Wer sich ein biss... Weiterlesen
Montag, 23. April 2018 22:01
Gäste — Martin Sohle
Das Thema Unternehmensnachfolge ist ein nicht so einfaches Thema, wie es vielleicht scheint. Meine Eltern haben auch ein Unternehm... Weiterlesen
Mittwoch, 16. Mai 2018 16:10
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Georg W. Moeller

Führungskompetenz auf dem Prüfstand: Warum Führungskräfte dringend Coachingbedarf haben!

Deutschlands Wirtschaft brummt. Die Arbeitslosigkeit strebt ihrem historischen Tiefstand entgegen. Der all übergreifende Wohlstand im Volk nimmt zu. Führungskräfte sitzen so sicher im Sattel wie nie zuvor. Headhunter haben schwere Zeiten. Keiner verlässt seinen gut bezahlten Arbeitsplatz, da keine Not besteht, beruflich neue Ziele zu fokussieren. Alles gut? Wie aber steht es um die Führungskompetenz deutscher Führungskräfte? Derer, welche die Geschicke in Industrie, Verwaltung und Dienstleistung lenken? Wie fit sind Führungskräfte, Menschen voranzugehen, Menschen zu führen, zu motivieren und ihnen einen Weg zur Freude an der Arbeit zu ebnen?

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Georg W. Moeller

ChefInnen im Doppelpack: Was macht Teilzeitarbeit in einer Führungsaufgabe so attraktiv?

Frauen suchen nach der Familienphase häufig eine neue Perspektive für die zweite Lebenshälfte. So um die vierzig Lebensjahre halten teils extrem gut ausgebildete, ehrgeizige Frauen Rückblick auf ihre berufliche Vergangenheit. Eine Vollzeitstelle kommt für sie nicht immer in Frage. Teilzeitarbeit wäre eine gute Alternative, das bislang erworbene Wissen, -die Erfahrungen- wieder aufzufrischen und zu nutzen. Doch wie steht der Arbeitsmarkt dazu, wenn Frauen Führungsverantwortung vornehmlich in Teilzeitarbeit übernehmen können oder wollen?

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Unternehmernachfolge Georg W. Moeller

Unternehmernachfolge: Gefangen im Dramadreieck

Bis es zu diesem Handschlag kommt, gibt es viele Stolpersteine

Das Dramadreieck als Phänomen ist eine Art Menschheitsgeschichte. Es beschreibt die klassischen Rollen eines Täters, eines Opfers und eines Retters. Als Begriff ist es im wissenschaftlich-psychologischen Kontext entstanden. Im Prozess, ein Unternehmen abzugeben, spielen sich ebenfalls oft Dramen ab. Hier geht es um das Dramadreieck von Loslassen, Übergabepreis ermitteln und Nachfolger finden.

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