Der VBU Blog

Lernen Sie unsere Experten und Autoren kennen. Fachwissen für den Mittelstand.

Förderzuschüsse für mittelständische Unternehmen – warum werden sie nur von wenigen genutzt?

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Die deutsche Förderlandschaft bietet einige - zum Teil sehr attraktive – Förderzuschüsse für mittelständische Unternehmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mehr als 50 % der von mir angesprochenen Unternehmen, die für Förderzuschüsse geeignet sind, diese nicht nutzen. Dies ist natürlich kein repräsentativer Wert.

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Finanzplanung und Liquidität: Fürs Unternehmen unerlässlich

Eine ordentliche Finanzplanung zur Sicherung der Liquidität ist für die Zukunft des Unternehmens wesentlich, sie gehört zum Unternehmen wie Wasser zum Leben. Das gilt nicht nur bei Gründung eines Unternehmens, sondern auch fürs weitere Bestehen: Insbesondere in Situationen der Betriebsunterbrechung oder in Krisen. 

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Shared Service Organisation Teil VI: Abschließender Überblick

Bei der Shared Service Organisation gilt es viel zu bedenken

Ursprünglich wurde die SSO von Greg Hackett von der Hackett Group definiert. In dieser Definition ist die SSO eine Organisationsform sowohl für kleinere und größere als auch für nationale und multinationale Unternehmen.

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Shared Service Organisation, Teil II: Vor dem Aufbau zu bedenken

Die SSO bündelt Kompetenzen und Leistungen

Die Shared Service Organisation (SSO) besteht aus dem Shared Service Center (SSC) mit seinen Dienstleistungsangeboten und den Unternehmen bzw. Unternehmensteilen, welche als „Kunden des SSC" die angebotene Dienstleistung in Anspruch nehmen. Bevor dieses Konstrukt SSO ins Leben gerufen wird, ist sorgfältige strategische Vorarbeit zu leisten.

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Wie lange dauert ein Firmenverkauf?

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Was ist Zeit? Diese grundlegende Frage beschäftigt auch viele Firmeninhaber irgendwann einmal – wann ist der richtige Zeitpunkt zum „Loslassen“ und wie lange dauert denn überhaupt mein Firmenverkauf. Diesem zweiten Punkt wollen wir uns im Rahmen dieses Blog-Artikels widmen.

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 9: Wie Sie zusätzliche Fördergelder einwerben

Viele Unternehmen freuen sich, wenn ein Förderprojekt abgeschlossen und die letzte Auszahlung der Fördergelder eingegangen ist. Gut so? Nicht ganz. Denn meist sind weitere Aktivitäten erforderlich, damit das Projekt zum Erfolg wird. Und auch hier können wieder neue Förderprogramme wertvolle Unterstützung leisten. Das Gros der Unternehmen unterlässt es jedoch, nach weiteren Fördermöglichkeiten zu suchen und so die Finanzierung auch anschließender Aktivitäten zu optimieren. 

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 7: Die Antragstellung

Wer einen Förderantrag stellt, hofft auf Genehmigung seines Antrags - und dass dies schnell gehen möge. Sowohl Genehmigung als auch Bearbeitungsdauer durch den Projektträger hängen von vielerlei Faktoren ab. Ein wichtiger Einflussfaktor ist die Qualität des gestellten Antrags. Und diese bestimmen Sie selbst. Wie Sie dazu vorgehen können und was Sie dabei beachten sollten, dazu finden Sie im Folgenden einige Tipps

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 6: Gut geplant ist halb gewonnen

Spontane Entscheidungen und Aktionen sind eine Stärke mittelständischer Unternehmen. Möchte man aber Fördermittel nutzen, kann Spontanität schnell zur Stolperfalle werden. Viele Unternehmen beziehen Fördermittel nicht, oder zu spät, in ihre Überlegungen ein. Dann werden Fördermittel im letzten Augenblick beantragt oder gar erst, wenn ein Projekt schon gestartet wurde und nicht mehr gefördert werden kann. Der Schaden einer Nichtförderung kann schnell 100.000 Euro überschreiten. Solche Schäden kann man vermeiden. 

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 5: Forschungszulage

Eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung war lange gefordert und häufig diskutiert worden. Jetzt ist sie da und kann jeweils für das vorhergehende Steuerjahr beantragt werden. Voraussetzung für eine Beantragung ist das Vorliegen einer Bescheinigung durch eine extra eingerichtete „Bescheinigungsstelle Forschungszulage“ BSFZ. Die BSFZ prüft, ob es sich beim beantragten Vorhaben um begünstigungsfähige Forschung und Entwicklung handelt. Diese Bescheinigung ist Voraussetzung, dass ein Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt gestellt werden kann.

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 4: Geeignete Fördermittel finden

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Abgesehen von wenigen Ausnahmen, wie Digitalisierungsförderung oder Coronahilfen, werden Fördertöpfe nur zum Teil genutzt. Beispiel: Die deutschen Bundesländer haben 2017 Mittel in Höhe von 10,7 Mrd. Euro budgetiert, genutzt wurden aber nur 7,7 Mrd. Euro, ein Drittel blieb also ungenutzt. Woran liegt es, dass vom Staat angebotene Finanzhilfen, die nicht zurückbezahlt werden müssen, nicht in Anspruch genommen werden? Warum ergreifen viele Unternehmen diese Chancen nicht?

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 2: Projekte definieren

Mir wird oft die Frage gestellt: Welche Fördermittel gibt es denn für mein Unternehmen? Leider ist diese Frage nicht so einfach zu beantworten. Schließlich gibt es in Deutschland an die 2.000 verschiedene Förderprogramme, Gelder von der Weltbank oder von Stiftungen und ähnlichen Institutionen noch gar nicht eingerechnet. Da macht es wenig Sinn, hunderte von Förderprogrammen zu durchstöbern, um Ansatzpunkte für Förderungen zu finden. Aber welches Vorgehen hat sich dann bewährt?

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Fördermittel erfolgreich nutzen - Teil 1

Auf Fördermittel verzichten?

Würden Sie als mittelständischer Unternehmer einfach so auf 150.000 Euro oder mehr verzichten? Nein? Auf keinen Fall? Es klingt unglaublich. Aber viele, meist kleinere, Unternehmen tun genau das: Sie verzichten auf staatliche Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Bei einer Befragung mittelständischer Unternehmen hatten weniger als ein Viertel der Befragten Fördermittel genutzt.

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Risiko des Zahlungsausfalls minimieren - Kreditversicherung in China

Auch wenn das Geschäftsumfeld derzeit besonders schwierig erscheint: China bleibt ein Zukunftsmarkt. Aufgrund seiner Marktgröße und des absehbaren Beitrags zum globalen Wachstum wird China als Absatzmarkt und Produktionsstandort auch in Zukunft für deutsche Unternehmen attraktiv sein, wie es in der AHK Business Confidence Survey 2021 dargelegt wird..

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Risikomanagement im Einkauf - Brandbekämpfung oder Prophylaxe ?

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"Leben bedeutet Risiko“: Was im Privaten Gültigkeit hat, gilt erst recht, und meist in größerem Umfang, im Geschäftsleben. Die Grundfrage dabei ist dieselbe: wie gehe ich mit dem Risiko um? Verschließe ich die Augen und denke „wird schon gut gehen“ – um im Ernstfall hektisch agierend zum Feuerlöscher greifen zu müssen? Oder beschäftige ich mich zielgerichtet mit möglichen Risiken, um Vorkehrungen für den Ernstfall zu treffen?

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Elementarschäden: Betrachtung zur Versicherungstechnik

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Am 14.07.2021 ging für viele Menschen in NRW und Rheinland-Pfalz „die Welt“  unter. Das Tief „Bernd“ brachte Niederschlagsmengen von bis zu 200 ltr. / qm. Selbst kleine Bäche sind massiv über die Ufer getreten; Keller wurden überflutet, Häuser massiv beschädigt und sogar weggerissen. Zudem wurden Straßen und Brücken zerstört. Die Infrastruktur vieler Orte in Rheinland Pfalz ist nicht mehr existent. Und: Viele Menschen verloren ihre Existenzgrundlage. Der Gesamtverband für das Deutsche Versicherungswesen (GDV) geht von einem Schaden in Höhe von rd. € 4-5 Mrd. aus. (Stand 21.07.2021)

 

Versicherung unter dem Blickpunkt der Priorisierung

Macht  man sich über Versicherungsschutz generell Gedanken, so kommt man unweigerlich auf eine priorisierende Betrachtung (abgesehen von der Pflichtversicherung, etwa der KFZ Haftpflicht).

Verträge werden in vielen Lehrbüchern folgendermaßen aufgegliedert:

  • Als zwingend betrachtete Verträge haben erste Priorität
  • Zweite Priorität haben solche Verträge, die man haben sollte 
  • Verträge, die das eigene Risikobewussten abbilden, haben Prioritätsstufe 3. 

Auf die Verträge in Prioritätsstufe 2 und 3 geht der Autor im Weiteren nicht näher ein.

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Nach Dark Net jetzt auch Dark Rating

Unter dem Begriff „Dark Net“ kennen die meisten Leser den verborgenen, meist kriminellen Teil des Internet. Dark Rating, auch Dunkelrating genannt, hört sich aber ebenfalls geheimnisvoll an – letztendlich hat diese Form von Rating auch etwas Mysteriöses. Passiert dabei etwas Kriminelles, vor dem die Unternehmen sich schützen müssen? Kriminell ist Dark Rating bzw. Dunkelrating nicht, aber die Unternehmen sollten wissen, wie sie sich vor dieser Rating-Variante schützen müssen.

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Cash is King – Ohne Liquiditätsplanung in die Insolvenz

Der Ausspruch "Cash is King" ist dem einen oder anderen bestimmt schon einmal begegnet. Natürlich wissen wir alle, dass ohne ausreichende liquide Mittel in einem Unternehmen "nichts läuft“. Aber haben wir Konsequenzen daraus gezogen? Nein - die meisten machen weiter wie bisher. Frei nach dem Kölschen Motto: 'Et hätt noch emmer joot jejange' (auf Hochdeutsch: Es ist noch immer gut gegangen). Für die Steuerung eines Unternehmens ist dies allerdings eine mehr als risikoreiche Strategie. Es geht aber auch anders.

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Zweitbank - Wer braucht denn sowas?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie groß unser Vertrauen in die Hausbank ist. Ein Großteil der mittelständischen Unternehmen vertraut weiterhin im Wesentlichen einer Bank - nämlich „Ihrer Hausbank“. Teilweise ist zwar eine zweite Bank im Unternehmen engagiert, über diese Bank wird aber nur ein Bruchteil des Geschäfts abgewickelt. Ob diese im Ernstfall einspringen wird? Eher nicht! Dabei gibt es ein halbes Dutzend Gründe, warum Sie Ihren Bankenkreis erweitern sollten.

1. Wechsel des zuständigen Sachbearbeiters
Sie haben jahrelang vertrauensvoll mit dem Sachbearbeiter ihrer Bank zusammengearbeitet. Plötzlich ist dieser nicht mehr da. Die neue Frau / der neue Mann hat bei Ihnen anrufen und um einen Termin gebeten. Nach diesem Gespräch merken Sie, die Chemie zwischen Ihnen stimmt nicht. Sie merken, dass Ihre Unternehmensstrategie nicht richtig verstanden wird. Die nachfolgende Ratingbeurteilung fällt trotz im Wesentlichen gleicher Zahlen schlechter aus.

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BREXIT – What will change?

Noch wissen wir nicht, ob die Politik – und dies ist in erster Linie die britische – einen harten oder weichen Exit anstrebt. Egal wie die Abstimmungen ausgehen, letztendlich werden sowohl die Briten als auch die Europäer dabei verlieren. Bis zum 30.3.2019 muss die Entscheidung gefallen sein. Nimmt das Parlament des Vereinigten Königreiches die ausgehandelte BREXIT-Vereinbarung mit der EU an, kommt es zum sogenannten „weichen BREXIT“. Man kann dies nur hoffen, denn ein „harter BREXIT“ wird nach übereinstimmender Meinung vieler Experten in einer Katastrophe insbesondere für das Vereinigte Königreich enden.

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Unternehmensbewertung - Stimmt der Preis, dann klappt's auch mit der Nachfolge

Eine der zentralen Fragen im Nachfolgeprozess für viele Unternehmer ist: Welcher Verkaufspreis kann erzielt werden? Wenn der Unternehmer sich aus alters- und/oder gesundheitlichen Gründen entschließt, sein Unternehmen und damit sein Lebenswerk zu verkaufen – ja dann muss dies aber auch entsprechend durch den Verkäufer honoriert werden. Der Verkaufspreis soll nicht nur einen angenehmen Lebensabend ermöglichen, sondern auch die Lebensleistung angemessen würdigen. Dabei treten zwei Probleme auf: Jeder Verkäufer definiert für sich, was ein angenehmer Lebensabend ist. Das gleiche gilt für die Würdigung seines Lebenswerkes.

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